Größe oder Technik – was ist wichtiger?

Bei der Frage was im Bett entscheidend sei, gehen die Meinungen klar auseinander. Während „er“ für die einen gar nicht groß genug sein kann, schwören die anderen auf die richtige Technik und weniger auf die Größe. Die Rede ist vom Penis, dem besten Stück des Mannes! Doch warum ist oft die Größe dieses Körperteils so von Bedeutung und wieso scheint jede/r einen Riesen zu bevorzugen?

„Wie die Nase eines Mannes, so auch sein Johannes“ und die Länge des Zeigefingers soll Aufschluss über die Penisgröße geben. Irgendwie scheinen das aber eher Mythen als Fakten zu sein. Fragt man im Freundes-und Bekanntenkreis mal umher, stehen die meisten Frauen auf die Könige unter den Penissen und weniger auf die Prinzen. Natürlich hat  auf Nachfrage jeder Herr das passende Gegenstück zu den Vorlieben der Damen. Das kommuniziert er ohne rot zu werden.

Der Durchschnitt ist jedoch weit von den berühmten zwanzig Zentimetern entfernt. Zuhause wird eben so viel gemessen wie in der Wissenschaft.  Die Ergebnisse weichen dabei aber voneinander ab. Es lässt sich aber ein ungefährer Durchschnitt feststellen. Laut einer Studie des Londoner King’s College beträgt die durchschnittliche Penislänge im erigierten Zustand 13,12 Zentimeter. Beim erschlafften Glied sind es 9,16 Zentimeter. Untersucht wurden hierzu mehr als 15500 Männer im Alter von 17 bis 91 Jahren mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen. Beim Umfang kamen die Forscher auf folgende Ergebnisse: im schlaffen Zustand sind es 9,31 cm und beim erigierten Penis 11,66 cm.

Werfen wir mal einen kurzen Blick auf den weiblichen Schoß. Der Vaginalkanal ist durchschnittlich 7,6 bis 15,2 Zentimeter tief. Dieser wird beim Sex ein wenig länger um eine Penetration zu ermöglichen bei der der Muttermund nicht berührt wird. Vergleichen wir also die Durchschnittswerte, ist der Mann mit guten 13 Zentimetern ausreichend ausgestattet und die geträumten 20 Zentimeter sind vollkommen überflüssig. Haben wir also Vertrauen in die Natur und ihre passgenauen Ausarbeitungen.

Warum haben viele Männer aber einen Größenkomplex? Über die Hälfte der Männer sind unzufrieden mit ihrer Penislänge. Die meisten denken, ER sei zu klein. In Wirklichkeit stimmt das nicht. Der Größenkomplex ist in den meisten Fällen Einbildung und die Männer sind ausreichend bestückt. Das ist das Ergebnis einer kanadischen Studie zur Selbsteinschätzung männlicher Größenverhältnisse. Dazu wurden 92 Männer zwischen 19 und 52 Jahren befragt. 80 Prozent waren der Meinung, dass ihr Penis zu kurz oder klein sei, 13 von ihnen dachte sogar über eine Vergrößerung nach. Studienleiter Rany Shamloul von der Universität Saskatchewan sieht das statistisch als eine Fehleinschätzung. Ein schlaffes Glied ab einer Größe von vier Zentimetern kann als „normal“ bezeichnet werden. Die Probanden schätzen den Wert dreimal höher ein. Urologen sprechen erst ab einer Penislänge unter sieben Zentimetern (im erigierten Zustand) von einem Mikropenis. Die Herren der Schöpfung könnten jetzt also ganz entspannt sein, wären da nicht die „bösen“ Pornos. Dabei geht es weniger um die Pornos, sondern um die falschen Vorbilder - mehr oder weniger gestählte Typen, die mit überdimensionalen Arbeitsgeräten ihre Kollegin/innen oder Kollegen beackern. Dazu kommen noch die ausgeschmückten und übertriebenen Erzählungen der Kumpels. Mehr als die Hälfte der Männer in der Studie gaben an, dass ihre eingebildeten Probleme schon in der Kindheit begonnen haben. Die arme Männerwelt, getrieben von Druck und Penisneid. Dabei könnte es so einfach sein.

Mit der richtigen Technik lässt sich so ein vermeintliches Größenproblem bestens ausgleichen!  

Bevor es aber an die Praxis geht, schauen wir und das Mysterium des weiblichen Orgasmus an. Dieser ist nämlich stärker als der männliche, dafür aber auch schwerer zu bekommen. Neuste Studien belegen, dass die Fähigkeit einen Höhepunkt zu bekommen oder auch nicht zu bekommen, teilweise genetisch bedingt ist. Tatsächlich gibt es also Frauen, die schwerer zum Höhepunkt kommen. Ein guter Liebhaber weiß jedoch, dass die Stimulation der Klitoris ein absoluter Orgasmus-Garant ist. Vor dem Sex am besten mit der Zunge und währenddessen mit der Hand. Wenn die Stellung den passenden Handgriff nicht zulässt, kann die Frau sich selbst verwöhnen. Einfach, aber sehr wirkungsvoll. Der Grund ist ebenso simpel. Kurz vor dem Orgasmus gelangen Sexualhormone vom Gehirn ins Blut. Das erhöht den Blutdruck und den Puls, sodass die Klitoris stärker durchblutet wird. Jetzt ist die kleine Perle leicht reizbar und minimale Berührungen können einen Orgasmus auslösen. Dabei kommt es zu unkontrollierbaren Kontraktionen des Beckenbodens und das Wohlfühlhormon Oxytocin wird freigesetzt. Viele Frauen sind im Gegensatz zu Männern nach dem Orgasmus energiegeladen und erotisiert. Der Mann hingegen verfällt nach dem Höhepunkt in eine schläfrige Entspannungsphase, die in sexuelles Desinteresse abgleitet. Frauen sind also noch weiterhin bereit für wilde Spiele. Das ist ein perfekter Grund IHR beim Finale den Vortritt zu lassen – Ladies first!

Handfeste Höhepunkte kann man(n) besonders gut mit gewissen Berührungen heraufbeschwören, die die Liebste um den Verstand bringen werden.

Dabei geht es weniger um das primäre Geschlechtsorgan des Mannes, sondern vielmehr um seine Hände. Mit ihnen kann der Mann Dinge und Gedanken ausdrücken, für die ihm die Worte fehlen. Es gibt Berührungen mit ganz besonderen Bedeutungen, die sie in Ekstase versetzen werden und ihren Verstand ausschalten. Diese Handgriffe lassen jede Frau dahin schmelzen.

Die Kehlen-Kralle – ein entschlossener Griff an den Hals der Liebsten. Der Daumen liegt dabei auf der Kehle und die Handfläche umfasst den Hals. Nun zieht man sein wehrloses Ding bestimmt, fest, aber vorsichtig an sich um sie leidenschaftlich zu küssen. Dieser Griff wirkt wie eine grobe Unterwerfungsgeste, denn man beherrscht die empfindlichste Stelle des Körpers. Hier fließen Atem und Puls. Höchst dramatisch und doch voller Hingabe! Die Frau vertraut dem Mann dabei voll und ganz. Eine Melange aus Vertrauen und Gefahr, Zwang und Hingabe mit höchst erotischen Folgen. Damit sich dieser aufregende Griff aber nicht abnutzt, nutzt man ihn am besten selten. Voraussetzungen dafür sind absolutes Vertrauen, Hingabe und eine spielerische Ausführung. Es sollte jederzeit eine liebevolle Verführung mitschwingen.

Die Intim-Eröffnung – das einhändige Schamlippenspreizen. Eine ziemlich technische, aber sehr wirkungsvolle Disziplin. Kern dieses Griffes ist es, die Liebste zu öffnen um eindringen zu können. Eine Hand fasst von oben an die Scham, die Finger zeigen dabei zu den Knien, die Handinnenfläche zum Körper hin. Vor der Vagina wird nun sanft mit den Fingerballen von Zeige- und Mittelfinger auf je eine Seite gedrückt um diese leicht zu öffnen. Klingt nach einer recht sachlichen Methode um sich Zutritt zu verschaffen. Das Raffinierte daran: Der Mann macht unmissverständlich klar, dass er kein Anfänger ist, sondern weiß, was er da macht. Jede Frau freut sich über einen Mann, der sein Handwerk versteht. Auf orientierungslose Grobmotoriker steht keine Frau.  Am besten kommt dieser Griff, wenn Frau die Initiative übernehmen will um IHM den Weg zu weisen, der Mann aber mit diesem geübten Handgriff übernimmt. Eigeninitiative ist sehr heiß.

Das Tatzen-Doppel – kräftiges Zupacken ist hierbei durchaus erwünscht! Sitzt sie auf ihm, scheint die Führungsrolle klar zu sein. Mit diesem Griff wird der Mann allerdings zum Spielführer und punktet damit auf ganzer Linie. In der Reiterstellung legt die Frau ihren Oberkörper ab, während der Mann ihren prallen Hintern packt. Nun presst er ihren Po an sich ran und zeitgleich nach oben.  Die Liebste wird so gleich doppelt stimuliert, innen und außen. Der so entstandene Druck auf dem Schambein  wirkt reizvoll auf den Kitzler. Außerdem ist das kräftige Zupacken aufregend animalisch. Der perfekte Griff um Tempo und Intensität zu steigern.

Der Lust-Drücker – eine der besten Techniken um IHREN Hot Spot zu aktivieren. Mit der Y-Technik bringt er ihren Schoß zum beben und das mit ein paar wenigen Handgriffen. Der Mann sitzt hinter der Frau und umarmt sie auf Taillenhöhe. Die Hände liegen dabei  in ihrem Schoß. Während die erste Hand mit zwei Fingern sanft die Schamlippen öffnet, liegt die zweite Hand darauf und aktiviert die mittleren Finger. Bei dieser Technik ermüden die Hände nicht und die Frau empfindet ein angenehm weites Gefühl. Sie spürt nicht nur die Finger, sondern beide Hände. Sehr prickelnd, auch als Vorspiel.

Mit ein bisschen Übung dem richtigen Know How lassen sich kleine Unzulänglichkeiten im Handumdrehen ausbügeln. Trotzdem hält sich wacker das Vorurteil, dass Sex nur mit einem großen penis befriedigend ist. Mit der passenden Stellung kommt aber auch ein kleiner (oder durchschnittlicher) Penis ganz groß raus. Alles ist eine Frage der Technik und wenn die stimmt, sie beide Partner happy.

Hier die besten Sexstellungen für den kleineren Penis:

  1. Die kniende Missionarsstellung, Beine hoch – Er kniet vor ihr und dringt in der Missionarsstellung in sie ein. Sie schlingt währenddessen ihre Beine um seine Schultern und kommt ihm so entgegen. Das ermöglicht ihm ein tieferes Eindringen – super schön für beide. Heißer Tipp: Legst sie sich ein Kopfkissen in der regulären Missionarsstellung unters Becken, kann er ebenfalls tiefer eindringen.
  2. Doggy Style – der Kick im Vierfüßlerstand! Sie kniet vor ihm und er kann von hinten tief in sie eindringen. Dabei braucht es definitiv keinen Long Jon um zu kommen. Wichtig ist, dass er Penis tief eindringt und nicht zu weit herausgezogen wird. Sonst kann er leicht abrutschen und das stört. Die Kirsche dieser Stellung ist, dass der Mann zeitglich die Klitoris stimulieren kann und zudem den G-Punkt wunderbar erreicht. Doggy Style hat also absolut Potenzial zur Lieblingsstellung.
  3. Face to Face im Reitersitz – tiefe Blicke, tiefer Sex! Während der Mann sitzt, setzt sich seine Liebste zu ihm gewandt auf seinen Schoß. So kann sie den Penis aufnehmen und im knien die Regie übernehmen, oder die Beine sinnlich um seinen Rücken schlingen. Es entsteht bei jedem Stoß eine aufregende Reibung, die zudem den Kitzler stimuliert.
  4. Das Cowgirl – die Stellung für echte Bullen! Während er auf dem Rücken liegt, sitzt sie auf ihm und zeigt ihm wo es langgeht. Er kann dabei ihren wundervollen Anblick und ihre Dominanz genießen. Ein wildes auf und ab ist zwar sehr reizvoll, aber bei einem kleinen Penis eignen sich eher rotierende Bewegungen des Beckens. Schön nah aneinander bleiben ist jetzt das A und O. Dreht sie sich mit dem Rücken zu ihm, kann sie den Winkel besser variieren und er sich auf das Eindringen konzentrieren. Wenn das kein wilder Ritt wird!

Das sind natürlich längst nicht alle Stellungen, die sich bei vermeintlichem Minderwuchs eignen. Probieren geht über Studieren – der Fantasie sind somit keine Grenzen gesetzt. Neben der passenden Sexposition und ein paar Tricks und Kniffen ist das eigene Selbstwertgefühl beim Liebesspiel entscheidend. Dabei kommt es weniger auf die Penislänge oder den Umfang an, sondern vielmehr auf ein gesundes Selbstbewusstsein. Wer weiß was ihn erregt und wie er mit seinem Zauberstab umgehen soll, wird auch erfolgreich sein. Am besten „übt“ man(n) dazu an und mit sich selbst. Masturbation ist das Zauberwort! Übung macht den Meister und niemand braucht sich mehr um Penislänge und Co. Gedanken machen. Widmen wir uns also lieber unserem Körper und schätzen ihn wert mit all seinen Besonderheiten, anstatt uns mit falschen Vorbildern zu vergleichen.

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